CIPRA-Preis für COMUNDO-Partnerin in Peru

Die Alpenschutzkommission CIPRA Schweiz hat unsere peruanische Partnerorganisation «Inkas Vivientes» mit dem CIPRA Solidaritätspreis 2019 ausgezeichnet. Das Netzwerk wird seit Oktober 2017 von COMUNDO-Fachperson und Umweltingenieur Marc Fessler unterstützt.

Neue Perspektiven für Quechua-Familien dank der Vermarktung von Tourismus-Angeboten. Bild: COMUNDO

In den peruanischen Anden leben viele Menschen in schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen. Vor allem junge Leute müssen oft ihre Dörfer verlassen, da sie keine Arbeit haben. Die Inkas Vivientes – ein Zusammenschluss indigener Familien – wollen mit Unterstützung von Marc Fessler in ihren Bergdörfern einen nachhaltigen Tourismus etablieren. Dadurch können neue Einkommensmöglichkeiten geschaffen, die Lebensqualität verbessert und die traditionelle Kultur der Inkas erhalten werden.

Tourismus-Projekt ist erfolgreich gestartet
In den abgelegenen Dörfern haben Reisende die Gelegenheit, die Bräuche von Inka-Nachfahren hautnah mitzuerleben, so z.B. Einblick in die traditionelle Naturheilkunde gewinnen. Das Projekt ist gut angelaufen: «Wir erhalten seit einem Jahr regelmässig Besuch von Touristen/-innen, welche allesamt begeistert waren», so Marc Fessler, «die Familien haben durch den Tourismus schon im ersten Jahr ein zusätzliches Einkommen von insgesamt ca. 2000 Franken erwirtschaftet, was sehr viel Geld ist, wenn man bedenkt, dass einige Familien von lediglich 15 Franken im Monat leben.»

Der Solidaritätspreis der CIPRA wird an nachhaltige Projekte und Initiativen in einem Berggebiet in Zentralasien, Afrika oder Lateinamerika vergeben. Die Projekte sollen innovativ, kreativ und visionär sein, sowie relevante Impulse für einen nachhaltigen, vor allem umweltfreundlichen Tourismus setzen.

Wir freuen uns, wenn Sie das Engagement von Marc Fessler mit einer Spende unterstützen. Damit ermöglichen Sie seinen Einsatz heute und in Zukunft.

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