Zurück aus Einsatz für Kinder mit Behinderung

Christian Schubarth hat seinen Entwicklungseinsatz zugunsten Kindern mit Behinderungen in Kenia abgeschlossen und berichtet über seine Erfahrungen.

Christian Schubarth (links) mit SEP-Physiotherapeut und COMUNDO-Fachperson Isaac Makori. Bild: COMUNDO

Christian, du bist drei Jahre lang für die COMUNDO-Partnerorganisation Special Education Professionals (SEP), welche Therapeuten/-innen für Kinder mit Behinderung ausbildet, tätig gewesen. Was hast du bewirken können?
Als Kommunikationsberater war mein Fachwissen vor allem für die Weiterentwicklung der Organisation gefragt. Ich unterstützte SEP bei der Erarbeitung einer Gesamtstrategie und entwickelte in enger Zusammenarbeit mit dem Team eine Kommunikationsstrategie. Damit konnten wir gemeinsam die Basis schaffen, dass sich SEP langfristig weiterentwickeln kann und die Organisation ihre Leistungen zugunsten der Kinder mit Behinderungen ausbauen kann.
 
Was war deine Motivation, in einem Entwicklungsprojekt tätig zu werden?
Ich suchte den Tapetenwechsel, auch eine neue Herausforderung in einem anderen gesellschaftlichen Kontext.
 
Was empfandst du als grösste Herausforderung?
Die grösste Herausforderung war, auf der beruflichen Ebene die gleiche Wellenlänge wie die Kollegen zu finden. Verstehen wir uns, meinen wir das Gleiche? Auf der persönlichen, zwischenmenschlichen Ebene war das einfacher.
 
In der Entwicklungsarbeit zentral ist die Nachhaltigkeit. Wie geht es weiter, seit du nicht mehr vor Ort bist?
Ich durfte meine Tätigkeit gemeinsam mit Maxwel Ajuoga, einem jungen SEP-Mitarbeiter, entwickeln und schliesslich in seine Verantwortung übergeben. Das freut mich sehr und ich bin zuversichtlich, dass sich die Organisation gut weiterentwickelt.
 
Was möchtest du angehenden Fachpersonen mit auf den Weg geben?
Ich möchte keine generellen Ratschläge und Lebenshilfen geben. Nur soviel: Hört genau zu, hinterfragt und analysiert eure Tätigkeit, statt einfach den Job zu machen. Das hilft am Ende viel mehr als helferischer Diensteifer.
 
Herzlichen Dank Christian, wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg und Freude.
 
Christian Schubarth teilte seine Erfahrung regelmässig in Rundbriefen und in seinem Blog https://froehlichetropen.wordpress.com/
 
 
 

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