Neue Fachpersonen brechen in den Süden auf

Fünf Frauen, ein Mann und seine mitausreisende Partnerin reisen demnächst als COMUNDO-Fachpersonen in verschiedene Länder im globalen Süden aus, um sich gemeinsam mit Partnerorganisationen vor Ort für mehr soziale Gerechtigkeit und bessere Lebensbedingungen einzusetzen.

Die neuen Fachpersonen Ausreisekurs 2/2018

Startbereit – die neuen Fachpersonen: Bertram Tasch, Sibylle Tasch (mitausreisende Partnerin), Marilena Bubba, Eva Deforel, Bianca Binggeli, Karin Basig und Isabelle Lüthi (v.l.n.r.) – Bild: Marcel Kaufmann

Im November 2018 sind die zukünftigen Fachpersonen auf der Geschäftsstelle von COMUNDO in Luzern während drei intensiven Wochen auf ihren dreijährigen Einsatz bzw. ihr einjähriges Praktikum in Lateinamerika, Afrika und in den Philippinen vorbereitet worden.  

Karin Basig, 50, Psychologin: Ausbau von Therapieangeboten für Menschen mit Suchtproblemen in Sambia
Die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen steckt in Sambia noch in den Kinderschuhen. Ab Februar 2019 unterstützt Karin Basig, die zuletzt im Ambulatorium der St. Galler Psychiatrie tätig war, unsere Partnerorganisation SHARPZ (Serenity Harm Reduction Programme Zambia) bei der Weiterentwicklung ihrer Dienstleistungen und im Qualitätsmanagement. Zudem bildet sie das Therapeuten/-innen-Team weiter. «Ich freue mich darauf, meine beruflichen Erfahrungen im afrikanischen Kontext zu erweitern», sagt sie.
 
Bianca Binggeli, 28, MAS in Weltgesellschaft und Weltpolitik: Kampagnenarbeit und Sensibilisierung in Peru
Bianca Binggeli wird die COMUNDO-Partnerorganisation Red Muqui in Lima in der Kampagnenarbeit und der Sensibilisierung rund um die Thematik Minen- und Bergbau unterstützen. Dafür wird sie auch im Kontakt mit der betroffenen Bevölkerung stehen. Warum sie motiviert ist, einen Einsatz in der Entwicklungszusammenarbeit zu leisten? «Mich überzeugt die Methode der Personellen Entwicklungszusammenarbeit mit dem Ansatz des gegenseitigen Lernens», sagt sie. 

Eva Deforel, 23, Sozialarbeiterin: Stärkung junger Frauen in Kolumbien
Die Sozialarbeiterin Eva Deforel unterstützt die COMUNDO-Partnerorganisation Corporación Casitas Bíblicas, die die Bewohner/innen der Arbeiterviertel im Südosten Bogotás begleitet. Ziel ist ein friedliches und solidarisches Zusammenleben. Eva Deforel wird einer Gruppe junger Frauen begleitenzur Stärkung ihres Selbstwertgefühls und ihrer Partizipation am gesellschaftlichen und politischen Leben. «Ich freue mich darauf, eine neue Kultur zu entdecken und die Möglichkeit zu haben, dort in der Personellen Entwicklungszusammenarbeit tätig zu sein», sagt sie.
 
Isabelle Lüthi, 32, Psychologin, Lehrerin und Projektverantwortliche für Berufsbildung: Beratung für Dozierende in Nicaragua
Die Psychologin und Lehrerin Isabelle Lüthi mit einem Master in Berufsbildung unterstützt die COMUNDO-Partnerorganisation Fe y Alegría. Dort wird sie Dozierende in zwei landwirtschaftlichen Bildungsinstitutionen pädagogisch und methodisch beraten. Fe y Alegría setzt sich für Bildung für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein. «Ich möchte einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensumstände einiger benachteiligter Menschen in diesem schönen Land leisten», sagt Isabelle Lüthi.
 
Bertram Tasch, 58, KFZ-Handwerksmeister / Wirtschaftsingenieur, mit Sibylle Tasch (54, mitausreisende Partnerin): Aufbau einer handwerklichen Ausbildung in Sambia
Der KFZ-Meister Bertram Tasch unterstützt die COMUNDO-Partnerorganisation Cicetekelo Youth Project in Ndola, Sambia, beim Aufbau und der Weiterentwicklung der handwerklichen Ausbildung für Jugendliche. Das Cicetekelo Youth Project will Strassen- und Waisenkindern eine Chance auf Schul- und Berufsbildung geben. Es ist bereits der zweite Einsatz von Bertram Tasch. Er freut sich: «Die Stelle ist wie auf mich zugeschnitten.»
 
Marilena Bubba, 24, Pädagogin: Verbesserung der Lebensbedingungen von Strassenkindern
In Bolivien gibt es viel Armut. Zusammen mit der COMUNDO-Partnerorganisation Estrellas en la calle wird Marilena Bubba die Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und jungen Familien, die auf der Strasse leben, verbessern. Die Pädagogin ist gespannt auf ihren Einsatz: «Ich glaube stark an die Personelle Entwicklungszusammenarbeit und freue mich auf die Möglichkeit, meine beruflichen und persönlichen Fähigkeiten zu erweitern.» 
 
Wir freuen uns, wenn Sie die Arbeit unserer Fachpersonen unterstützen möchten. Hier können Sie online für eine ausgewähltes Projekt spenden.

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