«Von Normalzustand kann in Nicaragua nicht die Rede sein»

Die Mobilität sei zwar nicht mehr eingeschränkt, berichtet COMUNDO-Fachperson Madeleine Colbert, doch geblieben sei das Schweigen und die Hemmung, sich in der Öffentlichkeit über den Konflikt zu unterhalten sowie das Tabu, jemanden, den man nicht gut kenne, in seine Karten schauen zu lassen. Immerhin hätten sie und ihre Organisation, die Asociación de Trabajadores del Campo (ATC), ihre Arbeit und die Landbesuche wieder aufnehmen können.  


Symbolbild Wand in Nicaragua mit Protest Graffitys

In ihrem aktuellen Rundbrief blickt Madeleine Colbert unter anderem auf die vergangenen drei Monate und damit auf die dramatischen Entwicklungen im Konflikt zurück. So wurde sie im Juli selber Zeugin von Schiessereien durch Paramilitärs und Polizei in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnung, wobei sie diese weniger als Angriff wertete, sondern eher als Einschüchterung gegen die aufständische Bevölkerung.   

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