Indigenen Gemeinden zu mehr Recht verhelfen

Martin Wanner, dipl. Übersetzer, MAS Europastudien

Martin Wanner
In Peru, insbesondere im Hochland, sind die Rechte indigener Völker nur teilweise anerkannt. Ausdruck davon sind die vielen Vergaben von Förderlizenzen an in- und ausländische Unternehmen in indigenen Territorien, ohne dass die einheimische Bevölkerung sich dazu äussern konnte. Dies führt zu vielfältigen Konflikten, latenten Spannungen und Misstrauen in die öffentlichen Instanzen. Es fehlt an Institutionen, in welchen die Kenntisse der Kultur und der besonderen Lebensweise der Aymara oder Quechua vorhanden sind und wo ein kritischer interkultureller Dialog geführt werden kann.
Martin Wanner unterstützt die Partnerorganisation Instituto de Estudios de las Culturas Andinas (IDECA) dabei, solche Räume zu schaffen. Er wirkt im Programm «Ursprüngliche Völker und Umwelt» mit und stellt dafür Inhalte und Materialien her. Weitere Aufgaben sind das Erarbeiten alternativer methodischer Zugänge, Recherche, das Systematisieren von Informationen sowie die Koordination von Aktivitäten der Partnerorganisation.

Die Partnerorganisation vor Ort: IDECA Peru
Die Nichtregierungsorganisation Instituto de Estudios de las Culturas Andinas (IDECA), gegründet 2008, widmet sich der Forschung und Bildung. Sie fördert kritische Reflektion, Offenheit für Vielfalt und Dekolonialisierung und setzt dabei auf den interkulturellen Dialog. Dazu arbeitet sie mit verschiedenen Sektoren der Zivilgesellschaft wie Frauen, ländlichen Gemeinschaften und Studierenden zusammen.

Ziel des Projekteinsatzes     
Die Zielbevölkerung ist in ihrer Identität und Kompetenzen bezüglich Kultur, Gender, Wasser und Umwelt gestärkt und bringt sich aktiv in öffentlichen und privaten Instanzen ein.

Eckdaten des Einsatzes

Dauer: 1.2.2018 - 31.1.2021
Partnerorganisation: IDECA Peru
Website
Bereich: Demokratie und Frieden

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Netzwerkgruppe

Yannick Suter:
yannicksuter(at)bluewin.ch