Eine Kultur des Respekts schaffen

Stephan Nebel, Sozialpädagoge

Stephan Nebel
Das kolumbianische Departement Chocó im Nordwesten Kolumbiens ist vom Rohstoff-Geschäft, Koka-Anbau und dem Handel mit Kokain und Waffen geprägt. Infolge dieser Aktivitäten werden ständig unzählige indigene Bewohner/innen aus der Region vertrieben – die meisten kommen in die Departements-Hauptstadt Quibdó, wo die Lebensbedingungen prekär sind. Es fehlt an allem: Job- und Bildungsmöglichkeiten, Gesundheitsversorgung, fliessendem Wasser, etc.; Gewalt ist allgegenwärtig. Stephan Nebel begleitet an der Schule "Colegio Pedro Grau" Kinder und Jugendliche und deren Familien und unterstützt die Lehrpersonen des Colegio in pädagogischen und organisatorischen Belangen. Damit trägt er zu einer Kultur des Respekts und friedlichen Konfliktlösungen bei.

Die Partnerorganisation vor Ort: Diözese Quibdó
Die Diözese Quibdó liegt an der Pazifikküste im Bundesland Chocó, einer Region mit sehr schlechten Lebensbedingungen. Die grösstenteils schwarze und indigene Bevölkerung in Quibdó leidet nicht nur unter existentiellen Nöten, sondern auch unter bewaffneten Gruppen und Drogenhandel. Die Diözese Quibdó arbeitet mit drei weiteren Diözesen im Departement Chocó zusammen.

Ziel des Projekteinsatzes
Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, deren Familien sowie Lehrpersonen, um eine Kultur des Respekts und friedliche Konfliktlösungen zu fördern.

Eckdaten des Einsatzes


Dauer: 1.7.2015 - 30.6.2018

Partnerorganisation: Diözese Quibdó

Bereich: Demokratie und Frieden

Einblick in die Arbeit

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