Stärkung von Migrantinnen und Migranten

Zulma Caldelari, Sozialpädagogin

Marcel Kaufmann / COMUNDO

In El Alto leben viele Migrantinnen und Migraten, insbesondere aus den ländlichen Gebieten Boliviens sowie aus Kuba, Venezuela und Ecuador. Ihre Situation ist schwierig, da seitens der einheimischen Bevölkerung wenig Aufnahmebereitschaft besteht – immer sind sie mit Fremdenfeindlichkeit konfrontiert. Auch werden ihre Rechte durch Grenzkontrollen sowie verschärfte Migrationsgesetze immer mehr eingeschränkt. Anderseits leben in El Alto auch viele Jugendliche, deren Angehörige ihrerseits in die Nachbarländer emigriert sind und die nun auf sich allein gestellt sind.
Die Organisation «Servicio Jesuita a Migrantes» engagiert sich für ihre Anliegen und geht mit verschiedenen Programmen auf die Bedürfnisse dieser besonders verletzlichen Personen ein, zum Beispiel mit Mittagstischen und interkulturellen Jugendgruppen. Zulma Caldelari unterstützt «Servicio Jesuita a Migrantes» dabei, die Probleme und Bedürfnisse der einzelnen Personen und Gruppen genauer abzuklären, um sie dadurch besser begleiten und längerfristige und nachhaltige Lösungen erarbeiten zu können. Dabei ist die Vernetzung mit anderen kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie die Bildungsarbeit im Bereich Interkulturalität eines ihrer zentralen Aufgabengebiete.

Partnerorganisation vor Ort: Servicio Jesuita a Migrantes
«Servicio Jesuita a Migrantes» begleitet Migrantinnen und Migranten, Flüchtlinge sowie Angehörige von ins Ausland migrierten Personen.

Ziel des Projekteinsatzes
Bedürfnisse der betroffenen Personen sind abgeklärt; die Begleitung ist verbessert; das interkulturelle Zusammenleben funktioniert besser.


Mehr Infos zu diesem Projekt (auf Italienisch)

Eckdaten des Einsatzes


Dauer: 1.2.2015 - 31.1.2018

Partnerorganisation:
Servicio Jesuita a Migrantes
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Bereich: Demokratie und Frieden

Einblick in die Arbeit

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