Mulele vor neuen Herausforderungen

Lis Krämer, Fachperson im Mulele Old People's Village in Sambia, hat ihren Einsatz mit COMUNDO für drei Jahre verlängert. Es gibt noch viel zu tun, damit die Nachhaltigkeit ihres Einsatzes gewährleistet ist. So muss das Bio-Landwirtschaftsprojekt vorangetrieben werden. Und mit dem Bau von kleinen Miethäusern auf dem Mulele-Grundstück soll langfristig Einkommen generiert werden. Mit solchen Massnahmen will Mulele die Abhängigkeit von Spendengeldern reduzieren.

Doch auch auf der strategischen Ebene braucht es weiteren Effort: So müssen die neuen Verwaltungsratsmitglieder (Bild) für ihre Führungsverantwortung geschult werden. Wie diese auf typische Aufgaben einer NGO – wie Fundraising, Vorantreiben der einkommensgenerierenden Aktivitäten, administrative und personelle Herausforderungen erkennen und anpacken, gesetzliche Vorschriften einhalten usw. – vorbereitet werden, beschreibt Lis Krämer in ihrem November-Rundbrief.

Darin ist auch über erste Fortschritte beim Bio-Farm-Projekt zu lesen: So finanziert COMUNDO für ein Jahr einen lokalen Mitarbeiter, der mit den Gärtnern von Mulele zusammen im Feld arbeiten und ihnen das nötige Know-how beibringen wird. Mit Victor Kasonkomona konnte ein erfahrener Bio-Bauer gewonnen werden. Auch über den Stand des Hausbau-Projekts und die finanzielle Situation von Mulele wird im Rundbrief berichtet.