Neuer WENDEKREIS: Der lange Weg zum Frieden

Der neue WENDEKREIS ist da zum Thema «Der lange Weg zum Frieden». Doch Frieden – was ist das eigentlich? Wie kommt er zustande? Und wie friedlich leben wir heute im Vergleich zu früheren Zeiten? Diesen Fragen widmet sich die neuste Ausgabe und lässt Menschen zu Wort kommen, die sich in verschiedensten Formen für Frieden engagieren.

Wussten Sie, dass wir in den friedlichsten Zeiten leben, seit es Menschen gibt? Der kanadische Evolutionspsychologe Steven Pinker jedenfalls kommt zu diesem Schluss. Verschiedenste Formen von Gewalt wie Kriege, Morde, Folter und häusliche Gewalt hätten im Laufe der Geschichte bis heute immer weiter abgenommen, beschreibt er in seinem Buch «Gewalt».
Doch wenn wir in die Welt schauen, sieht es nicht primär nach Frieden aus. Zur Genüge erfahren wir über Attentate, Terror, Bürgerkriege, ethnische, religiöse und andere Konflikte, und die gespannte Stimmung zwischen Amerika und Nordkorea stimmt Pazifisten auch nicht optimistisch. Und man muss nicht einmal aufs internationale Parkett gehen: Immer wieder verlieren wir auch im Alltag den inneren Frieden, fechten laute und leise, bewusste und unbewusste Kämpfe aus, auch mit unseren Nächsten und Liebsten, ja sogar mit uns selbst.

Grund genug für den WENDEKREIS, sich mit dem Thema Frieden zu beschäftigen. Was ist das eigentlich? Im Zuge unserer Recherchen wurde klar: Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg und Gewalt. Aber auch: Gewalt und Konflikte sind nicht dasselbe. In diesem Spannungsfeld wird deutlich, dass Frieden und Konflikt sich nicht gänzlich ausschliessen – und Frieden ein lebenslanger, persönlicher Lernweg für jeden darstellt.

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