Die UNO-Entwicklungsziele (SDG)

SDG
Illustration © DEZA/ Andrea Peter

Die nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals (SDG)) wurden von der UNO erarbeitet, um im Anschluss an die Millennium Development Goals (MDG) weltweite Ziele für eine nachhaltige Entwicklung zu formulieren. Die SDG bestehen aus 17 Zielen und 169 Unterzielen und traten am 1. Januar 2016 mit einer Laufzeit von 15 Jahren in Kraft. Die SDG sind Kernbestandteil der UNO-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.
Anders als bei den MDG wurden bei den SDG auch ökonomische und ökologische Aspekte miteinbezogen. Ausserdem machen sie deutlich, dass auch die Länder des Nordens Verantwortung für die globale Entwicklung tragen, deshalb nehmen die SDG auch sie in die Pflicht.

COMUNDO und die SDG
Die Wechselwirkung zwischen globalem Norden und globalem Süden ist aber nicht erst mit der Ausarbeitung der Agenda 2030 und der SDG zu einem zentralen Thema in der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) geworden. Besonderen Stellenwert hat diese Verzahnung in der Personellen Entwicklungszusammenarbeit (PEZA), die statt auf die Finanzierung von Entwicklungsprojekten auf den persönlichen Austausch setzt.
COMUNDO als führende PEZA-Organisation der Schweiz mit über hundert Einsatzleistenden in Afrika, Asien und Lateinamerika arbeitet schon seit über dreissig Jahren (vormals als Missionsgesellschaft Bethlehem SMB und Bethlehem Mission Immensee BMI) nach diesem Ansatz. Wie die Arbeit von COMUNDO mit den SDG zusammenhängt, können Sie hier lesen: